Freitag, 28. Juni 2013

PiServer Vorbereitung: Hardware

Der PiServer wird das Herzstück unseres Raspberry Pi Netzwerks. Dieser wird dafür zuständig sein, Dateien im heimischen Netz an andere Computer (beispielsweise weitere Raspberry Pis als Medien-PCs) zu verteilen, und möglicherweise noch weitere Funktionen erhalten.

Bevor wir zur Einrichtung schreiten, müssen wir zunächst die benötigte Hardware beschaffen. Im folgenden wird beschrieben, was wir brauchen, und wo wir es bekommen können.

Wir benötigen:

  • Einen Raspberry Pi Modell B (Rev 2.0), ca. 40 Euro.
  • Ein Raspberry Pi-kompatibles Gehäuse, ca. 10 Euro.
  • Stromversorgung für den Raspberry Pi, ca. 10 Euro.
  • Class 10 SD-Karte mit mindestens 4 GB (besser: 8 GB), ca. 8-12 Euro.
  • LAN-Kabel oder WLAN-Stick, ca. 3 bz. 8 Euro.
  • Eine USB-Festplatte, 1 oder mehr TB, ca. 50-150 Euro.
  • Optional: Kühlkörper für den Raspberry Pi, ca. 3 Euro.

Zum Raspberry Pi: Das Modell B des Raspberry Pis unterscheidet sich hauptsächlich durch drei Merkmale vom Modell A: ein zweiter USB-Port, einen LAN-Stecker und 512 MB RAM anstelle von 256 MB. Besonders der Netzwerkstecker und der großzügiger bemessene Arbeitsspeicher sind für unseren PiServer elementar. Selbst wenn der PiServer per WLAN ans heimische Netz angeschlossen werden soll, empfiehlt sich nach wie vor das Modell B.
Oft finden sich auch Bundle-Angebote, beispielsweise für Raspberry Pi plus Gehäuse und Stromversorgung, die dann etwas günstiger sind als Einzelangebote.

Zum Gehäuse: der Raspberry Pi kann auch ohne Gehäuse betrieben werden, aber besser ist trotzdem mit. Denn das Gehäuse entlastet den Druck, der auf dem Pi lastet, wenn an allen Ecken Kabel angebracht sind (vermutlich ist das nicht so schlimm, aber sicher ist sicher), und der Pi staubt nicht gar so schnell voll.
Es gibt unterschiedliche Gehäuse für unterschiedliche Einsatzgebiete. Für den Server empfehle ich ein Gehäuse mit Vorrichtungen für Schrauben an der Rückseite, damit wir den PiServer bei Bedarf an die Wand hängen und ihn auch einfach wieder herunternehmen können (mittels der Bohrvorrichtungen am Pi könnte er auch direkt an Wand oder Tisch befestigt werden, das halte ich aber nicht für eine gute Idee).

Wer nicht viel suchen mag, findet im Raspberry Home Shop alle nötigen Komponenten. Zwar würde ich mich über die Unterstützung dieses Blogs freuen, doch ich empfehle den lokalen Elektronik-Fachhandel oder den Elektronik-Versand (wie beispielsweise Hardwig-Elektronik). Dort lässt sich gegebenenfalls preiswerter bestellen, und man weiß sofort, an wen man sich wenden kann, wenn es Probleme mit der Hardware gibt.

Was wir nicht benötigen, sind beispielsweise HDMI-Kabel, Tastatur, Maus, ..., denn in Zukunft werden wir den PiServer via SSH einrichten und verwalten. Nur bei der ersten Installation ist ein HDMI-Kabel und eine Tastatur erforderlich, da beides jedoch nur temporär verwendet wird, können wir ruhig beides von anderen Geräten im Haushalt leihen.

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